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Tagung "smart aber fair – wie Digitalisierung alle mitnehmen kann" fand am 01. Dezember 2020 unter Beteiligung der AGF statt.

Smart aber Fair Bericht

[1. 12. 2020] Am 01. Dezember 2020 veranstaltete der Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen (VENRO) in Zusammenarbeit mit anderen zivilgesellschaftlichen Verbänden, darunter die AGF, die Online-Tagung "smart aber fair – wie Digitalisierung alle mitnehmen kann". Vertreter*innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und der Digitalbranche diskutieren Chancen und Risiken digitaler Instrumente für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe. Im Vorfeld war bereits ein ausführlicher gleichnamiger Bericht erschienen.

 

Die AGF arbeitet seit mehreren Jahren im Netzwerk Agenda 2030 mit, um dort die Perspektiven von Familien in die Diskussion um nachhaltige Entwicklung einzubringen.

Online Konferenz Smart aber fair

Bei der diesjährigen Jahrestagung stand das Thema Digitalisierung im Vordergrund. Sie wurde von der AGF, dem Paritätischen Gesamtverband, dem Deutschen Bundesjugendring, der BAGSO, dem Cora Netzwerk für Unternehmensverantwortung, dem Detuschen naturschutzring, dem Forum Umwelt und Entwicklung, dem Forum Menschenrechte, der Klimaallianz und VENRO, der die Konferenz maßgeblich organisiert hat, getragen.

 

Die AGF hatte zum Tagungsthema im November 2019 ein Diskussionspapier unter dem Titel "Digitaler Wandel und seine Auswirkungen auf Familien"  veröffentlicht.


Die Tagung beleuchtete die Frage, wie die Digitalisierung gestaltet werden muss, um im nationalen aber auch globalen Kontext gerecht erfolgen zu können. Generell bietet die Digitalisierung vielfältige Chancen für die Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Sie ermöglicht Zugänge zu Informationen, weltumspannende Kommunikation und Zusammenarbeit, kann politische Transparenz erhöhen und mehr Effizienz in Arbeits- und Produktionsprozesse bringen. Zugleich treten aber auch die Risiken der Digitalisierung immer deutlicher zutage. Schon jetzt trägt sie dazu bei, bestehende Ungleichheiten zu verschärfen – etwa zwischen dem globalen Norden und Süden, den Geschlechtern oder den Generationen. Digitale Tools können zur Kontrolle oder Manipulation von Gesellschaften missbraucht werden, sowohl durch Staaten als auch durch Konzerne. Zudem führt sie zu einem massiven Verbrauch von Rohstoffen und Energie.

 

Bereits im Vorfeld war die Grundlage der Diskussionen auf der Veranstaltung, der machbar-Bericht "smart, aber fair. Wie Digitalisierung alle mitnehmen kann" des Netzwerks Agenda 2030 erschienen. Der Bericht untersucht in vertiefter Form die Chancen und Risiken und der Digitalisierung, um die Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu verwirklichen.

 

Die Herausgeberschaft des Berichts entspricht den Trägern der Veranstaltung.