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60 Jahre AGF: Familienpolitik in Vergangenheit und Zukunft

Der Vorsitzende der AGF, Dr. Klaus Zeh als Redner bei der Podiumsveranstaltung anlässlich des 60-jährigen Jubiläums

 

[21. 11. 2014] Anlässlich des sechzigjährigen Bestehens der AGF kamen am 20. November 2014 rund 120 Gäste zu einer Podiumsveranstaltung in der Thüringer Landesvertretung in Berlin zusammen. Nach einem Rückblick auf das langjährige Wirken der AGF und einer Festrede von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig diskutierten Expert/innen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft über die Frage „Familien im Jahr 2024 – eine Vision. Was ist zu tun?“.

 

„Die Familien, ihre Lebensmodelle und ihre Vorstellungen haben sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten gewandelt – und mit ihnen auch vieles in der Familienpolitik“, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e.V., Dr. Klaus Zeh. „Doch wenn wir anlässlich dieses Jubiläums auch einen Blick in die Zukunft wagen, so stellen wir fest: Auch nach sechzig Jahren Arbeit gibt es noch viel zu tun. Denn Familien brauchen die bestmöglichen Rahmenbedingungen, damit sie ihre individuellen Lebensentwürfe tatsäFestrede von Bundesfamilienministerin Manula Schwesigchlich umsetzen können. Dafür werden wir uns weiterhin konsequent einsetzen.“

 

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig dankte der AGF in einer Festrede für das langjährige Engagement: „Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen vertritt die Interessen von Familien nachdrücklich und konstruktiv. Für diese wichtige Arbeit danke ich der AGF und wünsche ihr für die Zukunft viel Erfolg“.

 

Was die aktuellen und die zukünftigen Herausforderungen der Familienpolitik sind und wie der Weg zu einer familiengerechten Lebens- und Arbeitswelt aussehen könnte, diskutierten Prof. em. Hans Bertram, Elisabeth Niejahr, Prof. Dr. Ludger Pries und Dr. Klaus Zeh auf dem Podium unter dem Titel „Familien im Jahr 2024 – eine Vision. Was ist zu tun?“. Einig waren sich alle darin, dass es nur mit der Vielfalt von Familien, ihrer Zuverlässigkeit und Fürsorge sowie dem Respekt für ihre Leistungen eine zukunftsfähige Gesellschaft geben kann. Die Sicherheit und die Wertschätzung für Familien in allen Lebensphasen und Familienmodellen wollen die AGF und ihre Partner (weiter) ausbauen. Als zentrale Aufgaben für die Zukunft nannten die Expert/innen zudem Kinderarmut und Kinderrechte, Mobilität von Familien und Migration sowie eine deutlich familienorientiertere Arbeitswelt.
Erste Reihe: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (2.v.l.), Elisabeth Niejahr (3.v.l.), Sven Iversen (1.v.r.)
In der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e.V. sind die fünf großen deutschen Familienorganisationen zusammengeschlossen. Die AGF engagiert sich für Familien, verleiht ihnen Stimme und bringt die Familienperspektive in die politischen Diskussionen und Entscheidungsprozesse ein. Sie fördert den Dialog zwischen den Verbänden und Interessenvertretungen der Familien und den Verantwortlichen der Familienpolitik. Darüber hinaus unterstützt die AGF die Kooperation der familienpolitisch tätigen Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene. Sie wurde im März 1954, ein halbes Jahr nach der Etablierung des ersten Bundesfamilienministeriums gegründet.

 

Einen Abriss der Geschichte der AGF und der Familienpolitik finden Sie hier.