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UPDATE – jetzt mit Video: Wahlcheck zur Europawahl

Cover vom Wahlcheck der COFACE

[31. 3. 2014] Im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung mit Eurofound und der AGF hat die COFACE die Broschüre „#FamiliesVote2014. Eine Hilfe für Ihre Entscheidung bei der Wahl zum Europäischen Parlament“ einem Fachpublikum vorgestellt. Die Präsentation der Eurofound-Studie zum Verhältnis der Bevölkerung zu Europa im Allgemeinen sowie zu den Wahlen im Besonderen rundete die Veranstaltung ab.

 

Die AGF, die COFACE und Eurofound luden am 28. März gemeinsam zu der Fachveranstaltung „#FamiliesVote2014“ nach Berlin ein. In Vorbereitung auf die Europawahl 2014 hatte die COFACE alle politischen Gruppen im Europäischen Parlament um die Beantwortung verschiedener Fragen zu familienrelevanten Themen wie zum Beispiel Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Arbeitsplätzen, Wohnen, Migration, oder auch Energie gebeten. Als Ergebnis konnte der Verband eine informative Broschüre mit den Antworten der vier größten politischen Gruppen im Europäischen Parlament präsentieren. Mit der Broschüre soll allen Europäischen Familien eine informierte Entscheidung für die Europawahl ermöglicht werden. Um auch Familien in Deutschland die Entscheidung am Wahltag (25. Mai) zu erleichtern, hat die AGF den Wahlcheck ins Deutsche übersetzt. Die Broschüre kann auf den Websites von COFACE und AGF (siehe unten) herunter geladen werden. Entsprechend präsentierte Daphne Ahrendt im Anschluss aktuelle Ergebnisse der Eurofound-Studie "Foundation Findings - Vertrauen in die Politik und Teilhabe der Bürger während der Krise". Dies gab den Teilnehmenden hilfreiche Informationen, um die Antworten der Parteien besser einordnen zu können. Die Veranstaltung schloss mit einer Plenumsdiskussion, die durch den bekannten EU-Blogger Jon Worth moderiert wurde und in deren Rahmen Agnes Uhereczky, Geschäftsführerin der COFACE und Karoline Münz, stellvertretende Generalsekretärin der Europäische Bewegung Deutschland e.V., befragt werden konnten.

Wie wichtig eine hohe Wahlbeteiligung und eine informierte Wahlentscheidung sei, machten Annemie Drieskens, Präsidentin der COFACE, Robert Anderson, Head of Unit, Living Conditions and Quality of Life bei Eurofound und Sven Iversen, Geschäftsführer der AGF in ihrer Eröffnungsrunde deutlich. Podium Begrüßung Family Vote 2014So setzten sich die Teilnehmer/innen beispielsweise mit der Frage auseinander, ob die vergleichsweise geringe Wahlbeteiligung an Europawahlen mit fehlender Alltagsnähe Europäischer Politik zu tun habe. Auch die Frage, in wie weit die verschiedenen Wahlsysteme innerhalb der Europäischen Mitgliedstaaten eine Auswirkung auf die Wahlbeteiligung haben, wurde diskutiert. So können die Bürger/innen in einigen Mitgliedstaaten zum Beispiel eine Liste wählen, wobei es keine Möglichkeit gibt, die Reihenfolge der Kandidaten zu ändern, während die Wähler/innen in anderen Mitgliedstaaten sich für individuelle Kandidaten entscheiden und zum Teil sogar deren Reihenfolge ändern können. Sie den Wahlausgang also stärker beeinflussen können.