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Offener Brief zur familiengerechten Mehrwertsteuer

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[5. 12. 2012] Die AGF hat sich im Rahmen des Bündnisses "7% für Kinder" mit einem Offenen Brief an die Bundesregierung gewandt und diese aufgefordert, auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder den reduzierten Mehrwertsteuersatz einzuführen. Der Offene Brief wurde begleitet von einer Domino-Aktion, bei der bereits symbolisch die 19 Prozent durch eine Sieben ersetzt wurde.

 

In dem Offenen Brief an die Bundesregierung fordert die AGF gemeinsam mit den weiteren Bündnispartnern, dem ursprünglichen sozialpoltischen Gedanken der reduzierten Mehrwertsteuer auf lebensnotwendige Produkte zu folgen. Besonders Familien mit Kindern werden durch die aktuelle Steuerungerechtigkeit benachteiligt, denn sie geben einen überdurchschnittlich großen Anteil des verfügbaren Einkommens für die Grundbedürfnisse ihrer Familienmitglieder aus. Zu den Grundbedürfnissen von Familien zählen aus Sicht des Bündnisses "7% für Kinder" auch grundsätzlich notwendige Anschaffungen für Kinder wie z.B. Windeln, Kinderwagen, Schulhefte und Schulranzen. Mit dem Brief werden der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sowie die Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder umzusetzen. Dies ist nach Meinung des Bündnisses auch angesichts des demografischen Wandels eine familienpolitisch sinnvolle Maßnahme.

Begleitend zur Veröffentlichung des Offenen Briefes veranstaltete das Bündnis eine Domino-Aktion im Museum für Kommunikation in Berlin. Im Foyer des Museums wurden insgesamt 1000 Dominosteine aufgestellt, bestehend aus je ca. 50 Kampagnen-Postkarten. Die Dominosteine symbolisierten damit die etwa 50.000 gewonnenen Unterstützerstimmen für das Anliegen. Beim Aufbau des Postkarten-Dominos erhielt das Bündnis Unterstützung von einer Berliner Schulklasse, die schließlich auch die Kettenreaktion in Gang setzte.