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Bettina Müller-Sidibé neue AGF-Vorsitzende

Bettina Müller-Sidibé

Bettina Müller-Sidibé, Vorsitzende der AGF

[18.01.2011] Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften hat die Federführung der AGF übernommen und stellt damit die Vorsitzende für 2011/12. Lesen Sie dazu die AGF-Pressemeldung.

 

Im Rahmen des turnusgemäßen Wechsels übernimmt 2011 und 2012 der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. die Federführung der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen e. V. Mit ihrer neuen Vorsitzenden Bettina Müller-Sidibé startet die AGF in das neue Jahr.

 

Die in der AGF zusammengeschlossenen Familienverbände trafen sich am Jahresende zu ihrer Mitgliederversammlung, um grundlegende Entwicklungen in der Familienpolitik sowie die Schwerpunkte der eigenen Arbeit zu diskutieren. In diesem Jahr standen zusätzlich Vorstandswahlen an, da die Amtszeit von Edith Schwab Ende 2010 auslief. Der AGF steht in einem zweijährigen Turnus ein Mitgliedsverband federführend vor. Mit dem Jahreswechsel löst der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. den 2009 und 2010 amtierenden Verband alleinerziehender Mütter und Väter e. V. (VAMV) ab. Die Vorsitzende des iaf, Bettina Müller-Sidibé, wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden der AGF gewählt, ihre Vorgängerin Edith Schwab zu ihrer Stellvertreterin.

„Die AGF hat sich zwei Jahre lang intensiv in die Armutsdebatte eingemischt und auf europäischer Ebene abgestimmte Forderungen zur Bekämpfung von Kinderarmut aufgestellt. Zu den Plänen der deutschen Regierung in Bezug auf die Neuberechnung der Kinderregelsätze haben wir uns klar positioniert“, bilanziert die scheidende Vorsitzende Edith Schwab, „aber es bleibt viel zu tun, denn bisher hat die Politik noch keinen Beitrag zur Armutsbekämpfung geleistet.“

2009 und 2010 wurden unter der Federführung des VAMV von der AGF wichtige Themen angesprochen, die auch in Zukunft relevant bleiben: die Bekämpfung von Kinderarmut, die Vernetzung auf europäischer Ebene und der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Kinderprodukte, zu dem die AGF 2011 mit vielen anderen Verbänden eine Kampagne durchführen wird.

Die neue Vorsitzende, Bettina Müller-Sidibé, bestätigt die Eindrücke von Frau Schwab und fügt hinzu: „Die Synergien aus der Zusammenarbeit zu intensivieren, weitere Themen gemeinsam zu erarbeiten und dabei verstärkt die Lebenslagen von binationalen und eingewanderten Familien einzubeziehen, wird das Ziel unserer Federführung sein.“

So soll 2011 dem Thema „Kindergesundheit und Verbraucherrechte“ mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Hier tun sich gerade für Eltern und Kinder immer wieder große Unsicherheiten auf. Die AGF will daher den Kenntnisstand und die Urteilskraft der Familien stärken und das Thema auf politischer Ebene nachhaltig vertreten.

Kurzportrait: Der neue federführende Verband der AGF
Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. übernimmt erstmals die Federführung der AGF. Der gemeinnützige Verein ist seit 1972 Ansprechpartner für die Anliegen von Paaren und Familien, die einen binationalen/bikulturellen Alltag leben. Er arbeitet als bundesweiter Verband mit regionalen Kontaktstellen in 25 Städten in 11 Bundesländern. Der Verband setzt sich für die soziale und rechtliche Gleichstellung von Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe und kulturellen Herkunft ein und tritt für eine stärkere Berücksichtigung interkultureller Lebenswelten in der Sozial- und Bildungspolitik ein. Sein Anliegen ist es, das interkulturelle Zusammenleben in Deutschland zukunftsweisend zu gestalten. Er ist daher insbesondere in den Bereichen der interkulturellen Beratung und Bildung tätig.

Kurzportrait: Die neue Vorsitzende
Die Volkswirtin Bettina Müller-Sidibé stammt aus Baden-Württemberg und hat sich vor allem in Entwicklungsprogrammen in Afrika, Tätigkeiten bei unterschiedlichen Banken sowie als Buchautorin einen Namen gemacht. Sie ist seit 1992 Projektmanagerin in wechselnden Bereichen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit 2007 ist sie Bundesvorsitzende beim Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.