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Positionspapier gegen Kinderarmut in der EU

Deckbaltt Positionspapier gegen Kinderarmut in der EU

 

POSITIONSPAPIER ZUR BEKÄMPFUNG UND VERMEIDUNG VON KINDERARMUT IN DER EU
Das Positionspapier wurde erstellt auf der Grundlage der Ergebnisse des Europäischen Experten/innen-Treffens „Kinder brauchen Zukunft – für ein Europa ohne Armut“ am 14. November 2008 in Berlin und ergänzt durch die Beiträge der Teilnehmer/innen der internationalen Fachtagung „Kinderarmut – eine europäische Herausforderung“ am 30. August und 01. September 2009 in Berlin, beides Tagungen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e.V.

 

Einleitung
Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer sowie das EU-Parlament haben im Oktober 2008 beschlossen, das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung auszurufen.
Die Ziele des Europäischen Jahres sind die Anerkennung des Grundrechts der von Armut Betroffenen auf ein Leben in Würde sowie auf umfassende Teilhabe an der Gesellschaft, die verstärkte Sensibilisierung für das Problem der Armut und für politische Gegenmaßnahmen sowie der Ausbau des politischen Engagements der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten zur Beseitigung von Armut und sozialer Ausgrenzung.
Gegenwärtig leben in der Europäischen Union etwa 78 Millionen Menschen an oder unterhalb der Armutsschwelle. Darunter sind auch 19 Millionen Kinder.
Die Europäische Union hat bereits mit dem Vertrag von Amsterdam ein klares Bekenntnis zur Sicherung der sozialen Grundrechte und zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung abgegeben. Auf verschiedenen Treffen des Europäischen Rates hat die EU diesen Anspruch bekräftigt und präzisiert. Daran will dieses Positionspapier anknüpfen. Vor dem Hintergrund des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung soll das Positionspapier verdeutlichen, welche Bereiche für die Bekämpfung der Kinderarmut in Europa von zentraler Bedeutung sind und welche politischen Maßnahmen ergriffen werden müssen.

 

Inhalt

Einleitung 1
A. Politische Herausforderungen 1
Bildung 2
Arbeitsmarkt 3
Soziale Sicherung 3
Steuer- und Abgabensysteme 4
Transparente Berichterstattung und Verbesserung der Datenlage 5
B. Geeignete politische Antworten 5
Bildung 5
Teilhabe 6
Arbeitsmarkt 6
Soziale Sicherung 7
Steuer- und Abgabensysteme 7
C. Lösungsmöglichkeiten auf europäischer Ebene 8
Verbesserung der Datenlage 8
Öffentlichkeitswirksame Berichterstattung 8
Stärkere Berücksichtigung der Kinderrechte 9
Förderung des europäischen Austauschs 10
Konkrete Zielvorgaben 10
Einbeziehung und Stärkung der Nichtregierungsorganisationen 10
D. Unterstützung der Mitgliedsstaaten durch die EU 10
Förderprogramm 10
Vielfalt notwendiger Maßnahmen 11
Detaillierte Strategien 11