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7.-8. Nov. in Berlin: Veranstaltung von COFACE und AGF zu Auswirkungen von Digitalisierung auf Familien

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[16. 9. 2016] Update 29. Sept.: Aktualisiertes Programm! -- COFACE - Families Europe und die AGF laden herzlich ein, am 7. und 8. November 2016 auf einer Veranstaltung über die Folgen von Digitalisierung für Familien zu diskutieren. In Berlin kommen europäische Expert/innen aus Organisationen, Wissenschaft und Politik zusammen und um mithilfe von Podiumsdiskussionen, Arbeitsgruppen und Netzwerk-Sitzungen den Austausch zwischen EU-Staaten zu fördern, neue Themen und Herausforderungen zu untersuchen, um den Einfluss von Digitalisierung auf Familien besser zu verstehen.

 

Folgende Themenfelder werden auf der Konferenz diskutiert:

  • Bessere Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Digitalisierung?
  • Technologische Entwicklungen und das Paradigma der Vollbeschäftigung – sind Familien bald ohne Job?
  • Welchen Beitrag leistet eine „sharing economy“ zur Einkommenssicherung von Familien?
  • Stärkt die Informations- und Kommunikationstechnologie Familien oder macht sie sie leichter beeinflussbar?
  • Zugang zu Technologien für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen
  • Datenanalytik – ein Pro und Contra
  • Wachsende Kommerzialisierung des Internets: Datensammlung, Werbung und Service
  • Neue Arbeitnehmer/innen: Wie können junge Menschen auf die veränderten Arbeitsbedingungen vorbereitet werden?
  • Kinder und Jugendliche als Internetnutzer und -gestalter: Eine sichere digitale Umwelt für Kinder schaffen.

 

Konferenzsprachen / Simultanübersetzung

  • 7. November, Networking Hotspots: Englisch
  • 8. November, Hauptkonferenz:
    - Plenum (Begrüßung und Podiumsdiskussionen): Simultanübersetzung Deutsch / Englisch
    - Workshops 1 und 5: Simultanübersetzung Deutsch / Englisch
    - Workshops 2 und 3 sowie 4 und 6: Englisch

 

Teilnahmegebühren:

  • Konferenz: 45,- Euro
  • Konferenzabendessen mit Filmvorführung und Diskussion am 7. November: 20,- Euro

 

Anmeldung:

  • Beiliegendes Formular per FAX an 030/ 2902825-89 oder anmeldung@ag-familie.de. Überweisung des Teilnahmebetrags auf das in der Teilnahmebestätigung angegebene Konto.
  • Online per Anmeldeformular der COFACE mit Bezahlung des Teilnahmebeitrags per Kreditkarte (zzgl. einer geringen Bearbeitungsgebühr): http://digitalfamilieseu.eventbrite.co.uk

 

Veranstaltungsort

  • Konferenz: Hotel NH Berlin Mitte Leipziger Straße: Leipziger Str. 106-111, 10117 Berlin (http://www.nh-hotels.com/hotel/nh-berlin-mitte-leipziger-strasse)
  • Filmvorführung mit Diskussion und Konferenzabendessen: Cum Laude, Platz der Märzrevolution, 10117 Berlin

 

Programm

Montag, 7. November

 

14.30-15.00: Ankunft und Anmeldung


15.00-18.00: Networking Hotspots (NH) / COFACE Ideenschmiede
Die Hotspots dienen der Netzwerkbildung und der Diskussion. Sie sind in ihrer Arbeit informeller als die üblichen Arbeitsgruppen, jedoch verbindlicher und strukturierter als Pausengespräche. Es werden konkrete Fragen aus dem Alltag von Familienorganisationen behandelt:


NH 1: “Nutrimedias”: Ein Instrument zur Stärkung des Bewusstseins über den Zusammenhang von Werbung, Medien und Ernährungsgewohnheiten

NH 2: Offener Kreativraum zur Identifizierung und Erarbeitung neuer Europäischer Projekte und Partnerschaften

NH 3: Aufbau von gemeinsamen Kampagnen zur Unterstützung von Familien

NH 4: Schlüsselentwicklungen der EU zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

NH 5: Deinstitutionalisierung und inklusives Umfeld

19.00-20.00: Filmvorführung mit Diskussion
Anschließend: Konferenzabendessen



Programm: Dienstag, 8. November


9.00-9.15: Begrüßung

  • Caren Marks, Parl. Staatsekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Annemie Drieskens, Präsidentin COFACE – Families Europe
  • Christel Riemann-Hanewinckel, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF)

 

9.15-10.00
Podiumsdiskussion: Sind Familien auf die digitalen Veränderungen vorbereitet?

  • Sabine Frank, Leiterin Jugendschutz und Medienkompetenz, Google Germany
  • Jürgen Müller, Leiter der Projektgruppe Digitale Gesellschaft im BMFSFJ
  • Christel Verhas, Gezinsbond, Belgien
  • Marco Marsella, Europäische Kommission, DG CONECT

 

10.00-10.30: Kaffeepause


10.30-12.30: Workshop-Phase 1
WS 1:
“Smart Work”: Kann Digitalisierung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen? (Simultane Übersetzung Deutsch / Englisch)

  • Untersützung von „WorkLife-Balance“ durch eine nationale Rahmengesetzgebung für Telearbeit
    Jana Maláčová, Direktorin Familienpolitik und Alter im Ministerium für Arbeitt und Soziales der Tschechischen Republik
  • Schlüsselschritte für eine Realisierung von “Smart Work”
    Valeria Viale, ISFOL, Italien (tbc)
  • Die Arbeitszeitgesetzgebung in Finnland: Eine Analyse der IT-betonten Branchen
    Jukka Ahtela, Beraterin, Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Finnland
  • Smart work in der Praxis: Was kommt für Beschäftigte und Unternehmen dabei heraus?
    Leonardo Orlando, UbiBanca, Smart Companies Network, Italy, Smart Companies Network

 

WS 2:
Digital literacy: an essential skill for the new world of work? (Sprache: Englisch)

  • Digital education from the earliest age: webethics for families
    Marie Nyssens, Ligue des Familles, Belgien
  • New skills for new jobs? Reviewing education policies to meet new realities Erki Urva, Information Technology Foundation for Education, Estland

 

WS 3:
Future of work: the pros and cons of a digital economy (Sprache: Englisch)

  • An overview of the life-changing aspects of technology in the world of work Ala’a Shehabi, Senior Researcher, WorkFoundation, Großbritannien
  • Does the digital economy provide a levelplaying field for all? A reality-check Stefan Herwig, Mindbase Strategic Consulting
  • How to capitalize on the digital revolution in France: a first assessment
    Julia Charrie, Sustainable and digital development, Service of the Prime Minister, Frankreich


12.30-13.30: Mittagspause


13.30-15.30: Workshop-Phase 2
WS 4:
21st century social services: promoting human rights or nourishing dependency? (Sprache: Englisch)

  • How robotics can support persons with disabilities and their familiest
    Joan Oliver, Research Manager, Instituto de Robótica para la Dependencia, Spanien
  • Digital solutions in healthcare: user experiences in accessing and adopting supportive technologies
    Sara Simblett, Research Associate RADAR-CNS, King's College London
  • The potential of the proposed European Accessibility Act to support people living in the community
    Frank Sioen, European Network for Independent Living (ENIL)

 

WS 5:
Vernetzte Kinder: Verletzliche Nutzer oder digitale Experten?
(Simultane Übersetzung Deutsch / Englisch)

  • Online Bedrohungen: Ein Fall für eine bessere Politik, bessere Gesetze und Maßnahmen zum Kinderschutz
    John Carr, eNACSO
  • Let’s play it safe – Kinder und vernetzte Technologie
    Jutta Croll, I-Kiz, Deutschland

 

WS 6:
Big data: threat or opportunity? (Sprache: Englisch)

  • Guess what big data can do
    Joe McNamee, EDRi, European Digital Rights Network
  • “New consumers in the digital economy – the implications for data privacy”
    Jean-Bernard Audureau, ASGECO General Consumers Confederation, Spain

 

15.30-16.15: Abschlussdiskussion (Simultane Übersetzung Deutsch / Englisch)

  • Anna Ludwinek, Eurofound
  • Rait Kuuse, Deputy Secretary General on Social Policy, Estonian Ministry of Social Affairs, European Commission
  • Kieran McCarthy, Cork City Council, Member of the  EU Committee of the Regions
  • Emilio Puccio, Coordinator of the Child Rights Intergroup of the European Parliament