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Die AGF ist in weiteren Netzwerken aktiv

Netzwerk der AGF

 

Die AGF und ihre Mitgliedsverbände sind in vielen weiteren Netzwerken aktiv. Z.B.:

Deutsches Jugend Institut (DJI)

Das DJI arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. Es wurde auf Beschluss des Deutschen Bundestages gegründet und ist bundesweit das größte außeruniversitäre sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut im Bereich Kinder, Jugendliche und Familien. Über 140 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen untersuchen langfristig und systematisch die Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern und Familien sowie darauf bezogene öffentliche Angebote zu ihrer Unterstützung und Förderung.
Die Palette der langfristig angelegten Projekte (Dauerbeobachtung und Social Monitoring) umfasst Themen der Kinder-, Jugend-, Familien- und Geschlechterforschung sowie der Jugendhilfe. Parallel werden Studien zu aktuellen gesellschaftspolititschen Entwicklungen und Problemlagen durchgeführt.
Im Unterschied zur universitären Forschung liegt das Arbeitsgebiet des DJI im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Praxis. Hier wird nicht nur geforscht. Genauso wichtig ist dem DJI sein Informations-, Service- und Beratungsauftrag, d.h. es stellt sozialpolitisch relevante Daten und Orientierungshilfen für Politik und Praxis bereit.
Mehr als 90.000 Bücher und rund 500 Zeitschriften stehen Interessierten in der Präsenzbibliothek in München zur Verfügung. Aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse werden in zahlreichen Publikationen sowie Arbeits- und Projektmaterialien vorgestellt. Und in jüngerer Zeit sind die Online-Datenbanken sowie die Internetseiten des DJI hinzugekommen. Hier können sich nicht nur Fachleute und Journalist/innen gezielt und umfassend zu bestimmten Fragestellungen informieren.

Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" wurde 1984 gegründet, um schwangeren Frauen in Notlagen unbürokratisch zu helfen und sie schnell finanziell zu unterstützen. Ziel der Stiftung ist es, die Bedingungen für das ungeborene Leben zu verbessern und seinen Schutz zu stärken. Des Weiteren unterstützen die Hilfen der Bundesstiftung den Start in die Elternschaft, tragen zur Armutsprävention bei und dienen als Wegweiser zum System der "Frühen Hilfen" und vielfältigen Hilfesysteme.

Die Bundesstiftung kann vor allem bei der Erstausstattung des Kindes, der Weiterführung des Haushaltes, bei der Wohnung und Einrichtung sowie bei der Betreuung des Kindes helfen. Die Höhe und Dauer der Unterstützung richten sich nach den besonderen Umständen der persönlichen Notlage. Voraussetzungen für die Hilfe sind:

  • eine bestehende Schwangerschaft
  • eine persönliche finanzielle Notlage
  • eine Beratung durch eine Schwangerschaftsberatungsstelle und dortiger Antrag auf Hilfe durch die Bundesstiftung vor der Entbindung
  • Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland.

Zuschüsse aus der Bundesstiftung können beantragt werden, wenn die notwendige Hilfe auf andere Weise nicht oder nicht rechtzeitig möglich ist oder nicht ausreicht. Die Bundesstiftung unterstützt jährlich bis zu 150.000 schwangere Frauen und Mütter in Notlagen.

Bundesforum Familie

Die Mitgliedsorganisationen der AGF sind ebenfalls Mitglieder beim Bundesforum Familie. Im Bundesforum Familie sind Organisationen mit unterschiedlichsten Schwerpunkten versammelt, die sich dafür einsetzen, dass familienrelevante Belange in allen gesellschaftlichen und politischen Gestaltungsbereichen berücksichtigt werden. Auf der Grundlage der Selbstverpflichtung und aktiver Übernahme von Verantwortung wirkt das Bundesforum Familie sowohl nach außen in Politik und Gesellschaft hinein, als auch in die eigenen Organisationen, indem die Erkenntnisse in den jeweils eigenen Arbeits- und Einflussbereichen so weit wie möglich umgesetzt werden. Das Bundesforum Familie arbeitet auf Projektbasis jeweils zu einem inhaltlichen Schwerpunkt mit einer Laufzeit von zwei Jahren.
Die AGF war Träger des Bundesforum Familie, bis es 2007 in einen eigenständigen Verein überführt wurde.

Weltfamilienorganisation / Deutsches Nationalkomitee

Vier der fünf Mitgliedsorganisationen sind bis Ende 2010 auch Mitglieder der Weltfamilienorganisation (WFO), dessen deutsche Sektion das Deutschen Nationalkomitees (DNK) ist. Noch bis Ende 2010 ist die AGF Träger des DNK. Ab 2011 wird die AGF (und ebenso seine Mitgliedsorganisationen) seine internationalen Tätigkeiten verstärkt auf seine Mitarbeit bei der COFACE, also den europäische Ebene konzentrieren. Ziel der WFO und des DNK ist es, für die Verbesserung der Lebensbedingungen und des Wohlergehens der Familien zu wirken. Aufgaben des DNK sind der Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern über ihre Arbeit im Dienste der Familie, die Meinungsbildung in Fragen gemeinsamen Interesses und die Vertretung der gemeinsamen Anliegen in europäischen und weiteren internationalen Gremien.

COFACE

Die COFACE (Confédération des Familiales de l'Union européenne; engl.: Confederation of Family Organisations in the European Union) ist ein Zusammenschluss von über 50 europäischen Familienorganisationen aus 23 Staaten. Sie tauschen Erfahrungen aus und nehmen mit Tagungen, Stellungnahmen und Positionspapieren Einfluss auf die Europäische Ebene der Familienpolitik. Die AGF engagiert sich bei der COFACE vor allem in der Arbeitsgruppe zu Familien- und Sozialpolitik und hat Sitz und Stimme in der Steuerungsgruppe (Administrative Counsel). Als einziges deutsches COFACE- Mitglied stützt die AGF hier die Einfluss- und Kommunikationsmöglichkeiten zwischen der europäischen und nationalen Ebene sowie den Erfahrungsaustausch mit weiteren Europäischen Staaten.